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Der Businessplan

1. Zusammenfassung ("Executive Summary")
Im ersten Abschnitt werden die wesentlichen Punkte Ihres Unternehmens kurz dargestellt. Dem Leser wird die Möglichkeit gegeben, sich auf einer Seite (notfalls auch zwei) einen ersten Eindruck über Ihr Geschäftsvorhaben zu verschaffen.
Unternehmensgegenstand
Darstellung des Objekts, für das die finanziellen Mittel eingeworben werden sollen
Relevante Märkte
Wettbewerbsvorteile und Alleinstellungsmerkmal
Strategie
Kapitalbedarf

Das Executive Summary sollte erst nach Fertigstellung des restlichen Businessplans geschrieben werden.
2. Allgemeine Unternehmensinformationen

Hier sind alle relevanten Daten zum Unternehmen zu nennen, die für die potentiellen Investoren (Adressaten) von Bedeutung sind. Auf folgende Punkte sollten Sie eingehen:
Unternehmensgeschichte (kurz!)
Rechtsform
Gesellschafter(-struktur)
Sitz, Zweigniederlassungen, Standorte und Beteiligungen
Organisation
Unternehmensziele und -visionen
Corporate Identity
Ratingergebnisse (falls vorhanden)

3. Leistungsangebot

In diesem Abschnitt stellen Sie Ihre Produkte bzw. Dienstleistungen vor. Ein besonderer Schwerpunkt sollte dabei auf deren Alleinstellungsmerkmale (Wettbewerbsvorteile) gelegt werden.
Aktuelles Angebot an Produkten und Dienstleistungen
Alleinstellungsmerkmale und daraus folgende Wettbewerbsvorteile
Benchmarking mit Mitbewerbern
Geplantes zukünftiges Angebot an Produkten/Dienstleistungen
Entwicklungsstadium der neuen Angebote, aktuelle Innovationen
Patente und Lizenzen

4. Absatzmarkt und Wettbewerb

Für eine langfristig erfolgreiche Entwicklung Ihres Unternehmens muss ein ausreichend großes Marktpotenzial vorhanden sein. Grenzen Sie deshalb den für Ihr Unternehmen relevanten Markt so exakt wie möglich ab und charakterisieren Sie Markt und Wettbewerb nach folgenden Kriterien:
Volumen und Entwicklungspotential der Gesamtmärkte bzw. Marktsegmente
Bisherige Entwicklung eigener Marktanteile in den relevanten Märkten
Charakterisierung des Zielmarktes
Preisentwicklung in Vergangenheit und Zukunft
Kundenstruktur und -macht (Anzahl und Anteil)
Kundengewinne und Verluste in den letzten Jahren
Einflussfaktoren (politisch, ökonomisch, sozial, technologisch)
Markteintrittsbarrieren
Wettbewerbsanalyse:
Mitbewerberübersicht mit Marktanteilen und Stärken-/Schwächen-Profil





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5. Produktion und Einkauf

Neben dem Verkaufsmarkt existiert natürlich auch der Beschaffungsmarkt. Der Zugang zu Rohstoffen bzw. Waren kann über Erfolg und Misserfolg entscheiden. Gehen Sie auf folgende Punkte ein:
Lieferantenstruktur und -macht (Anzahl und Anteil)
Einkaufskonditionen und Verhandlungspositionen
Verfügbarkeit und evtl. Engpässe der verwendeten Rohstoffe bzw. Waren
Produktionsstätten und -partner
Kapazität und Auslastung
Technologieposition, -standards und -trends

6. Marketing und Vertrieb

Ohne ein funktionierendes Marketing sind die besten Produkte nur schwer zu verkaufen. Daher ist es wichtig, die gewählte Marketingstrategie zu erläutern und die Vertriebswege darzustellen. Folgende Kriterien sind wichtig:
Gewählte Marketingstrategie (Qualitäts- oder Preisführerschaft)
Ausgestaltung des Marketing-Mix
(insbesondere Kommunikations- und Distributionspolitik)
Marketingbudget
Eingesetzte Ressourcen

7. Management und Personal

Der Erfolg von Unternehmen ist in hohem Maße von der Kompetenz des Managements und Personals abhängig. Gehen Sie deshalb auf folgende Punkte ein:
Hintergrund/Qualifikation des Managements und der wichtigsten, leitenden
Mitarbeiter (berufliche Werdegänge in Kurzform)
Qualifikationsniveau der Mitarbeiter
Ausstattung des Unternehmens mit Know-how nach Abteilungen
Implementierte Programme zur Personalentwicklung
Beschäftigungsregelungen, Betriebsvereinbarungen
Personal-Fluktuation und Entwicklung des Krankenstandes
Personalplanung
Nachfolgeregelungen

8. Finanzdaten

Es liegt in der Natur der Sache, dass ein besonderes Interesse der Kapitalgeber an den finanziellen Daten des Unternehmens besteht. Daher ist hier besonders sorgfältig zu arbeiten. Folgende Inhalte sollte dieser Abschnitt enthalten:
Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen der letzten drei Jahre und
aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertung
Entwicklung von Deckungsbeiträgen, Cash-Flow und Eigenkapitalquote
Anlagespiegel und Grundbuchauszüge
Bürgschaften und Leasingverpflichtungen
Auftragsbestände und -reichweite
Beschlüsse Gewinnverwendung
Benchmarking (Kennzahlenvergleich)

9. Finanz- und Finanzierungsplanung
Die Finanzdaten beschreiben, wie die Geschäfte in der Vergangenheit gelaufen sind. Einen Investor interessieren aber genauso auch die geplanten, zukünftigen Entwicklungen. Neben fachlich fundierten Aussagen zu Renditeerwartungen sind vor allem Angaben zur Liquiditätsentwicklung interessant. Folgende Elemente sollten enthalten sein:
Kapitalbedarfsplan (Projektfinanzierung)
Liquiditätsplan
Ertragsvorschau
Umsatz- bzw. Absatzplanung
Finanzierungsplanung

10. Freie Sicherheiten

Kreditsicherheiten haben unter Basel II eine stärkere Bedeutung erhalten. Sie werden bei der Ermittlung des zu unterlegenden Eigenkapitals durch die Bank im positiven Sinne berücksichtigt und haben sowohl Einfluss auf die Bereitschaft zur Kreditvergabe als auch auf die Konditionsgestaltung. Die detaillierte Darstellung des Unternehmensvermögens, eventuell mit Gutachten unterlegt, kann zu einem erheblichen Bonus bei Kreditentscheidungen und zu mehr Spielraum bei Konditionsverhandlungen führen.
11. Stärken/Schwächen - Chancen/Risiken

Schließen Sie Ihre Darstellung mit einem Resümee, in dem Sie Chancen und Risiken des Unternehmens inklusive des aktuellen Vorhabens gegenüberstellen. Auf jeden Fall sollten Sie die Marktrisiken noch einmal klar überdenken und aufzeigen mit welchen Maßnahmen Sie diesen begegnen wollen (Risikomanagement). Ebenso sollten Sie Ihre Chancen aufführen und darlegen, ob Ihnen genug Kapital zur tatsächlichen Realisierung zur Verfügung steht. Es muss erkennbar sein, wo sich Ihr Unternehmen in 3 - 5 Jahren befindet.

12. Anlagen

In die Anlage gehören solche Informationen und Dokumente, die ein möglichst umfassendes Bild Ihres Unternehmens geben aber nicht in die sonstigen Gliederungspunkte passen. Dazu gehören:
Lebensläufe und wichtige Zeugnisse der Unternehmensleitung
Jahresabschlüsse
Organigramm
Produktbroschüren und Preislisten
Imagebroschüren und Kundenzeitschriften
Presseberichte und Referenzen

Sollten Sie Hilfe bei der Erstellung eines Businessplans benötigen, ist ggf. die Einbeziehung eines Steuer- oder Unternehmensberaters sinnvoll.
Haben Sie bereits ein Konzept erstellt und sind sich nicht sicher, inwieweit die Darstellung bankfähig ist? Dann wenden Sie sich einfach an die ortsansässigen Industrie- und Handelskammern, die Ihnen gern in persönlichen Gesprächen behilflich sind.
Quelle: IHK Berlin www.ihk-berlin.de


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